Bunker Bunkerbau privat

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Der eigene Bunker, nur ein Traum oder doch umsetzbar?

 

 

 © Copyright by www.paranoid-prepper.com
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Viele Prepper und Survivalisten träumen von dem eigenem Bunker* Werbung, doch ist das überhaupt möglich?  Ein Bunker wäre schon praktisch und würde die Überlebenschance in einem SHTF - WC Szenario (Shit hit the Fan - Worst Case Szenario „Wenn die Scheiße den Ventilator trifft“ was sinngemäß so viel wie das schlimmste anzunehmende Endzeitszenario bedeutet.) um ein mehrfaches erhöhen.

 

So oder so ähnlich haben bestimmt schon einige den Gedanken gefasst einen eigenen Bunker zu bauen und diesen schnell wieder verworfen. Anscheinend unüberwindbare Hürden stehen zwischen einem und dem angestrebten Bollwerk aber dies muss nicht sein. Wir haben verschiedene Lösungsansätze die mit etwas Know how und Durchhaltevermögen gute Alternativen zu einem „echten Bunker“ sind. Für den weiteren Bericht definieren wir in dieser Einleitung die verschiedenen Begriffe für Schutzanlagen.

Bunker sind Bauwerke die dessen Belegschaft vor verschieden Gefahren wie z.B. vor nachfolgenden schützen sollen.

 

direkter und indirekter Waffeneinwirkung (Beschuss, Schrapnell, Bomben, Sprengstoff)

ABC Gefahren/Kampfstoffen,

Luftstoß- und Luftsogwellen (Druckwellenschutz),

Naturkatastrophen (Feuer, Wasser, Unwetter),

EMP (Elektromagnetischer Impuls),

NEMP (Nuklearer elektromagnetischer Impuls)

Thermischer Schutz,

Kontaminationsschutz (Partikel, Rauch, Gas, Viren, Bakterien, teilweise Überschneidung ABC Gefahren),

gewaltsamen Eindringen,

Trümmer,

Splitterwirkung

 

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Diese werden untergliedert in Hoch und -Tiefbunker. Hochbunker sind Bunker deren Bauform ganz oder größtenteils über der Erdoberfläche liegen. Tiefbunker liegen dagegen ganz unter der Erdoberfläche. Klassische Bunker sind Luftschutz und -Atomschutzbunker. Luftschutzbunker sind eigenständige Baukomplexe die das primäre Ziel haben kurzfristig während und vor Luftangriffen wie z.B. Beschuss und Bomben aber auch vor Giftgas die Insassen zu schützen. Nach den Angriffen werden diese wieder verlassen. Luftschutzkeller oder ein Luftschutzraum welche sekundär genau das gleiche Ziel verfolgen wie ein Luftschutzbunker jedoch keine eigenständigen Bauwerke sind, zählen eig. nicht als Bunker aber entsprechend der vollständigen Auflistung werden diese zwei Formen erwähnt.

 

Atomschutzbunker* Werbung sind wie der Namen schon erraten lässt, autark betriebene Bunkeranlagen die zusätzlich und langfristig vor den gesamten oben aufgelisteten Gefahren insbesondere vor ABC Waffen sowie vor radioaktivem Fallout schützen sollen. Eine Versorgung mit Nahrung, Wasser, Treibstoffen zur Energiegewinnung, sauberer Luft, medizinischer Versorgung, Hygieneartikel, Kommunikation mit der Außenwelt, womöglich Waffen und Munition muss über einen längeren Zeitraum gesichert sein.

 

Hauptbestandteil solcher Bunkeranlagen die meistens mehre hundert Meter tief in Bergen eingetrieben sind oder unterirdisch liegen ist Stahlbeton und Stahl. Wandstärken von 3,5 bis zu 10 Metern Stahlbeton und mehr sind keine Seltenheit. Jetzt wird auch klar warum im oberen Abschnitt von guten Alternativen zu einem „echten Bunker“ geschrieben wurde, nur die wenigsten dürften sich einen solchen Atomschutzbunker leisten können.

 

Außerhalb der Bunkerlandschaft gibt es noch sogenannte Schutzräume und Panikräume. Ein Panikraum ist ein besonders gut gesicherter Raum in einem Haus, einer Wohnung oder in sonstigen baulichen Werken die vor dem gewaltsamen Eindringen eines möglichen Feindes, Attentäter oder Einbrecher schützen sollen bis Hilfe von der Polizei etc. vor Ort ist. Diese Räume verfügen meistens über verstärkte Wände, gepanzerte Türen und Fenster sowie Ausrüstungsgegenstände wie Waffen zur Selbstverteidigung, gelagerte Nahrung und Wasservorräte, eine ausreichende medizinische Versorgung, separate Stromquelle, Belüftung, Beleuchtung, eine Toilette und Kommunikationsmöglichkeit wie Internet, Telefon und Funk nach außen. Um die Lage außerhalb des Raums beobachten zu können, werden zusätzlich Kameras, Türspione und Monitore zur Videoüberwachung aber auch Sensoren wie Bewegungsmelder verbaut. Wer sich für entsprechend erwähnte Sicherheitstechnik interessiert sollte mal einen Blick in unseren Artikel "Einleitung  Einbruchschutz, Hausbefestigung, Verteidigung" der Serie "Einbruchschutz - Hausbefestigung" werfen.

 

Abschließend kommen wir zu den Schutzräumen, diese sind ein verschließbarer Sicherheitsbereich der Schutz gegen negative Einflüsse der Umgebung bietet. Prinzipiell und aus funktionaler Sicht ist dieser zu den Bunker und Luftschutzkeller zu zählen. Je nach Aufbau, Architektur und Ausstattung bieten diese mehr oder weniger Schutz vor einzelnen oder auch mehreren Gefahren die oben aufgelistet wurden. Es kommt hier auf verschiedene Faktoren an so kann ein Keller ein Schutzraum vor Wettereinflüssen sein aber nicht vor ABC Einwirkung. Neben den Gefahren die genannt wurden kann ein Schutzraum z.B. auch im Bergbau ein Raum sein der nach einem Einsturz eines Stollen aufgesucht wird um zu überleben bis Rettung naht.

 

Weitere Artikel dieser Serie werden folgen.

 

 

01. Mögliche Probleme im Bunker und beim Bunkerbau

mehr lesen: Bei dem Vorhaben einen eigenen Bunker zu errichten ... 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Athinia (Montag, 27 Februar 2017 18:35)

    frage: wenn ich meine vorsorge bedeckt bzw inkognito halten soll, wie halte ich den bau eines bunkers geheim, der möglicherweise behördliche genehmigungen braucht und wofür ich eine baufirma und ein architekturbüro beauftragen muss? abgesehen davon: wo finde ich firmen, die sowas machen?
    hinweis: der link zu den möglichen problemen beim bunkerbau funktioniert nicht.

  • #2

    Best4ever (Samstag, 01 Juli 2017 16:11)

    Hast du schon ne Antwort bekommen? Würde mich auch dafür interessieren xD

  • #3

    Fordragon (Dienstag, 22 August 2017 10:06)

    Hallo, zuerst einmal: Geht es noch weiter? Oder ist der weiterführende Aufbau der Website eingestellt?

    Ansonsten zu Athinia, ich denke geheimhalten kannst du solche Dinge nicht, bzw. nur wenn du den Bunkerbau als was anderes tarnst. Wenn du zum Beispiel im Garten ein Loch aushebst und ein riesiger Betonmischer die Auffahrt blockiert wird das den NAchbarn auffallen und wenn das Ordnungsamt da mal zufällig vorbeifährt hast du auch die Behörden vor Ort. Sinnvoll wäre es vermutlich das ganze nach außenhin z.B. als Swimmingpool zu tarnen, oder als große Terrasse oder noch besser als Wintergarten. Und wenn jemand wegen der Tiefe des Loches / Menge an Beton fragt sagst du du willst direkt unter der Terrasse einen neuen Öltank mit begehbarem Raum einlassen. Das wäre auch eine angemessene Erklärung gegenüber den Behörden, da für Öltanks viele Sicherheitsbedingungen gelten und dicke Wände gehören dazu.

    Du möchtest also quasi deinen Keller erweitern um einen neuen Öltank/Heizkeller, lässt den etwas abgesenkt bauen (tieferliegend als der Keller) mit der Begründung du möchtest eine vom Haus abgesenkte Terrasse/Wintergarten. Das ganze schön Stabil also dicke Wände/Boden, eventuell sogar mit Stahlbeton wenns Geld da ist, und mit einer Feuerschutztür (die soweit ich weiß dabei eh Pflicht ist). Licht brauchste ja auch also werden die Leitungen direkt mitgezogen, Rohre liegen da alleine schon wegen dem Öl, und du kannst einen Wasserhahn dazu verlangen (wofür auch immer). Die Leitungen und Rohre kannst du später mit etwas handwerklichem Geschick mit deiner USV/Solar/Windanlage sowie deinem Regenwasserspeicher verbinden. Vielleicht bekommst du sogar eine Abflussanbindung hin die du später zum Klo umbauen kannst.

    Glückwunsch, du hast einen tiefergelegten Heizkeller mit allem was der Bunkerbesitzer braucht, und weil du dich leider leider verkalkuliert hast bleibt der Wintergarten/die Terrasse aus, und den Öltank da haben die aus Versehen einen viel zu kleinen geliefert (für Treibstoff im SHTF-Fall), jetzt hast du auch genug Platz für Vorräte und ein Feldbett.

    Ist natürlich nur so eine Idee und kein Langzeitbunker gegen ABC oder für einen nuklearen Winter, sollte aber bei z.B. Beschuss mit herkömmlichen Bomben und gegen Raider vollkommen ausreichend sein, ist leicht geheimzuhalten was es eigentlich sein soll und erfüllt auch außerhalb SHTF/WROL einen Zweck.

  • #4

    Paranoid Prepper (Montag, 28 August 2017 15:48)

    Hallo Fordragon,
    es wird noch weiter gehen, wir arbeiten daran. Man darf sich freuen.

  • #5

    Walter Roth (Montag, 28 August 2017 19:19)


    Hier in der Schweiz hat noch fast jedes Wohnhaus einen Luftschutzbunker.
    Also einen Raum mit Zul8uiffilteranlage und ca 40 cm dicken Stahlbetonwänden und Decken.
    Die Türe ist auch aus Stahlbeton und ca. 25 cm dick. Zudem gibt es immer einen kleinen Notausgang mit derselben Türe davor.
    Die Haupttüren sind meist so gestaltet, dass man sie mit einer Trennscheibe von der Türangel wegschneiden könnte. Aber einen Innenriegel zu machen ist keine grosse Sache.
    Die Türe ist dann immerhin so schwer ( denke so 600kg ) das die niemand einfach so weghebelt.
    -
    Hierzulande gibt's auch Bunker aus dem WK-II die man billig kaufen kann.
    Mein Kollege hat so einen, Fläche ca 140 Quadratmeter auf 2 Stockwerken. Wände ca, 2m Decke ca 3.5 m Stahlbeton. Türen aus Stahl und Beton von 25 cm und Innentüren aus Stahl von ca.3 cm.
    Der Beton ist nach 70 Jahren der Aushärtung derart hart, selbst mit Artillerie lässt er sich nicht knacken.
    Zudem, er lässt sich verteidigen........ er hat gepanzerte und schliessbare Scharten und die Luftfilteranlage schon drin.